KulturKaufHaus öffnet in der Oberhausener Innenstadt vom 21. bis zum 26. September

September 16, 2020 10:56 am Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Das KulturKaufHaus macht Station in Oberhausen in der Goebenstraße 83 in den Räumen der „Materialverwaltung on Tour“, dem gemeinnützigen Theaterfundus (Supermarkt der Ideen) – nahe Marktstraße und Altmarkt.
Die Veranstaltung ist eine Initiative der Musikerin und Konzertmeisterin Zsuzsa Debre (Zsuzsa Klangwelten), die im Rahmen des Stadterneuerungsprojektes „Soziale Stadt Oberhausen Brückenschlag“ stattfindet.
Bei freiem Eintritt werden im Veranstaltungszeitraum von Montag, dem 21. bis Samstag, dem 26. September 2020, täglich von 12:00 bis 18:00 Uhr (Samstag bis 17:00 Uhr) Lesungen, Konzerte, Kunst und Fotografie zu Gehör gebracht bzw. gezeigt. Ab 12:00 Uhr können die Foto- und Kunstausstellungen besucht werden, die Künstler*innen werden anwesend sein. Um 14:00 Uhr und 16:00 Uhr wird es täglich Programmpunkte geben, im Wechsel eine Lesung oder ein Konzert. Im Anschluss werden Interviews mit den auftretenden Künstlern geführt und der Besucher hat die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Zu den Veranstaltungszeiten können auch spontan Passanten hereinkommen, um ein Auge und Ohr zu „riskieren“.
Teilnehmende Künstler sind u. a. das Oberhausener Klavierduo Shushan Hunanyan und Robert Weinsheimer, der Oberhausener Künstler und Grafikdesigner Klaus Wiesel, der eine Auswahl seiner Rostbilder zeigen wird, das LAURI Streichquartett um Zsuzsa Debre, der Gitarrist Dennis Schmitz, das Harfenduo, der Theaterfotograf Volker Beushausen und viele mehr.

Hintergrund
In Zeiten von CORONA bleibt die Kunst auf der Strecke. Die Menschen haben andere Sorgen, als ins Konzert zu gehen, Veranstaltungen zu besuchen. Verständlich. An diesem Punkt setzt das KulturKaufHaus an: Die Menschen sollen wieder mit Kultur „konfrontiert“ werden – bei freiem Eintritt! Allen soll der Zutritt zu den Veranstaltungen möglich sein, unabhängig von sozialer Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Geschlecht. Das Projekt will mit Konzerten, Lesungen, Kunstausstellungen ausloten, inwieweit und in welcher Höhe die Zuhörerin oder der Betrachter bereit gewesen wären, Eintritt für den jeweiligen Programmpunkt zu zahlen. Was wäre der kulturelle Genuss ihr/ihm Wert gewesen? Fehlt die Kultur in der Corona-Zeit? Hat sie einen anderen Stellenwert bekommen? Um in der Sprache des Kaufhauses zu bleiben: Schnäppchen zum Dumpingpreis oder Markenprodukt? So werden auch gleichzeitig die Kreativen animiert, sich und ihre Position in der Gesellschaft zu reflektieren. Idealerweise entsteht ein Dialog.

Hinweis
Es gelten die aktuellen Schutzbestimmungen im Rahmen der Covid 19-Pandemie, so dass die Veranstaltungen des KulturKaufHauses alle nach den geforderten und gebotenen Vorsichtmaßnahmen in Zeiten der Corona-Krise ausgerichtet sind. Daher kann es zu Einlassbeschränkungen kommen.
Quelle: Zsuzsa Debre
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Kontakt: Zsuzsa Debre, Postfach 10 22 01, 45422 Mülheim an der Ruhr Tel: 0208 879564, Mobil: 0173 5393166, E-Mail: zsuzsa.debre8@gmail.com
Vita (Auszug): Zsuzsa Debre, Geigerin, in Ungarn geboren. Musikalische Ausbildung im Konservatorium in Györ und Studium an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest. Professoren Dénes Zsigmondy und János Pallagi. Künstlerisches Diplom 1989, Note „sehr gut“.
1990-1992 Mitglied im Orchester der Philharmonia Hungarica und der Düsseldorfer Symphoniker. Gründung eigener Ensembles wie das Ensemble de Pré. Auftritte als Solo-Künstlerin und als 1. Geige in verschiedenen Ensembles und Tätigkeit als Konzertmeisterin im Bottroper Kammerorchester (bis 2006) und im Orchester Oberhausen (bis 2014). 2013 Gründung des Kulturhauses Villa Zsuzsa in Mülheim.im Jahr 2013. Ihr Fokus liegt heute auf dem Aufbau eigener Projekte und Konzertreihen, wie z. B. den Hafenkonzerten in Mülheim an der Ruhr und vielen weiteren.
Weitere Informationen unter www.zsuzsa-klangwelten.com ______________________________________________________________________

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Dieser Artikel wurde verfasst von Thönissen Stefanie

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